Schwanenlied

Weiße Schwäne räkeln sich
an den Ufersäumen.
Königliche Zeit für mich:
Sehen, staunen, träumen!

Sphärenklang der Harmonie
füllt die Sonnenstunde.
Übers Wasser gleiten sie
hin auf blauem Grunde.

Wo sie sind, verweile ich.
Anmut ist ihr Zeichen.
Sie bewundernd frag ich mich:
Wer kann sie erreichen?

Leuchtend strahlt ihr Federkleid.
Liebe lässt sich ahnen,
zugewandt in Zärtlichkeit
ziehn sie ihre Bahnen.

Reich geworden ist mein Tag
mit den Glücksmomenten.
Was mir auf der Seele lag,
schwindet um zu enden.

© Karin Heinrich
 

Text : © Karin Heinrich    http://www.gedichtschatulle.de/